Arbeitsgebiete

Der Vorstand kann Obleute für Jagdliches Schießwesen, Wildbewirtschaftung, Jagdgebrauchshundewesen, Öffentlichkeitsarbeit, Natur- und Tierschutz, Jagdhornblasen und Falknerei berufen. Diese Obleute müssen Mitglieder des JV Dresden e.V. sein. Diese Funktion kann auch durch Beschluss des Vorstandes durch ein Mitglied des Vorstandes ausgeübt werden. Über die Mitgliedsbeiträge werden aktivitäten der Arbeitsgebiete gefördert.

Jagdhundewesen

Der Einsatz eines ausgebildeten Jagdhundes ist für eine erfolgreiche und tierschutzgerechte Jagdausübung von wesentlicher Bedeutung.

Die AG Jagdhundewesen des Jagdverbandes Dresden e.V. gibt Unterstützung bei der Ausbildung der Jagdhunde.

Geübt wird in den Fächern:

Ansprechpartner

Obmann für Jagdhundewesen
Reinhard Hahmann

Telefon: 0351/83654355
mobil: 0157/85556309
E-Mail: hahmann@jagdverband-dresden.de

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Gehorsam

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Schussfestigkeit

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Feldarbeit

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Wasserarbeit

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Waldarbeitsfächer mit Schweißarbeit

Um dem Besitzer und Führer eines Jagdhundes entsprechende Kenntnisse für die praktische Arbeit mit dem Hund zu vermitteln, werden in den Wintermonaten Schulungen und Seminare durchgeführt.

Brauchbare Hunde / Jagdrecht

Jagdhunde werden eingesetzt, um den Jäger an das Wild zu bringen, um geschossenes Wild und bei Verkehrsunfällen zu Schaden gekommenes Wild zu finden und damit ggf. schnell von seinem Leiden zu befreien. Deshalb wird im § 24 des sächsischen Landesjagdgesetzes der Einsatz von brauchbaren Jagdhunden gefordert. Der Erfolg der Jagd wird von der Art und Weise der Führung des Jagdhundes und durch dessen Leistungen entscheidend beeinflusst. Der Jagdgebrauchshundeverband mit seinen Mitgliedsvereinen hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1899 der Aufgabe angenommen, für die Jagd geeignete Jagdhunde zu züchten und durch ein umfangreiches Prüfungswesen die vom Gesetzgeber geforderten brauchbaren Jagdhunde zu ermitteln. Ein zur Jagd brauchbarer Hund muss über eine konstitutionelle und wesensmäßige Eignung verfügen. Sein Wesen muss gekennzeichnet sein durch ausgeprägten Finderwillen bei der Arbeit am Wild, durch fehlende Wild- und Milieuscheue, durch soziale Integrierbarkeit und soll sich durch Ausgeglichenheit und Führigkeit auszeichnen. Nur durch das Vorhandensein dieser Eigenschaften ist gewährleistet, dass sich der Jagdhund bei sachgerechter Ausbildung und Führung zu einem leistungsfähigen Jagdgebrauchshund entwickelt. Beim Welpenkauf sollte man auf eine Ahnentafel mit Sperlingshund achten, da durch die kontrollierten, strengen Zuchtrichtlinien eine tierschutzgerechte Zucht mit gesunden, jagdlich leistungsstarken, reinrassigen Elterntieren gewährleistet ist. Nach dem Welpenkauf ist eine umfassende Abrichtung des Jagdhundes notwenig. Dabei wird der Hundeführer in den Organisationen des Landesjagdverbandes Sachsen und in den Mitgliedsvereinen des JGHV jederzeit mit Ratschlägen und Übungsgruppen aktiv unterstützt.

Die Brauchbarkeit des abgerichteten Jagdhundes kann man im Freistaat Sachsen laut SächsJagdVO vom 27.08.2012 § 6 Abs. (1), (2), (3) durch drei verschiedene Prüfungssysteme erlangen. Entweder legt der Hund die rassespezifischen Prüfungen des Jagdgebrauchshundverbandes ab oder er besteht die Brauchbarkeitsprüfung, die unter Aufsicht des Landesjagdverbandes Sachsen durchgeführt wird. Nach bestandener Prüfung wird ein Brauchbarkeitsnachweis ausgehändigt, auf dem die Fachgruppe für welche der Jagdhund brauchbar ist, eingetragen wurde. Jagdhunde die in einem anderen Bundesland oder in einem Mitgliedstaat der EU ihre Eignung für die jeweilige Jagdart durch eine Prüfung nach den dort geltenden Vorschriften bestanden haben, sind ebenfalls im Freistaat Sachsen jagdlich für die jeweilige Jagdart brauchbar.

FALKNEREI

Die Falknerei oder Beizjagd, das Abrichten und das Jagen mit Hilfe eines Greifvogels, wird traditionell durch Mitglieder des Jagdverbandes Dresden e.V. gepflegt. 

Informationen zu dieser Jagdart erhalten Sie unter

www.jagdverband.de

Ansprechpartner

Obmann für Falknerei

Ruth Zimmermann
Ruth.Zimmermann@Jagdverband-dresden.de

 

Das jagdliche Schießen auf den Schießplätzen dient der Übung und Förderung in der Fertigkeit beim Umgang mit Waffen, die bei der Jagdausübung geführt werden. Die ethisch und gesetzlich verankerten Grundsätze des Tierschutzes und der Weidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger, das Wild so zu erlegen, dass den Tieren vermeidbare Schmerzen erspart bleiben. Daneben sind bei der Jagdausübung die Erfordernisse der öffentlichen Sicherheit zu beachten. Eine regelmäßige Teilnahme am jagdlichen Schießen soll dazu beitragen, dass jeder Jäger diesen Forderungen in steigendem Maße entsprechen kann. Ziel des Übungsschießens ist der Erwerb der DJV-Schießnadeln, deren Besitz auch bei Jagdeinladungen vorzugsweise berücksichtigt werden sollte.

Ziel des Leistungsschießens ist der Erwerb der DJV-Schießleistungsnadeln. Auf Landes- und Bundeswettbewerben im jagdlichen Schießen wird der Leistungsstand verglichen, die besten Schützen ermittelt und jagdkameradschaftliche Bindungen gefestigt.

In den Hegeringen des Jagdverbandes Dresden e.V. werden regelmäßig Übungstermine im jagdlichen Schießen angesetzt. Eine Mannschaft vertritt auch erfolgreich unseren Verband auf bundesweiten Wettbewerben. 

Die Pflege des jagdlichen Brauchtums hat im Jagdverband Dresden e.V. einen hohen Stellenwert, um das weidgerechte Jagen mit der Verantwortlichkeit gegenüber dem lebenden Wild und der gesamten Umwelt auszuüben. In den Hegeringen wird die Jägerschaft mit stets neuen Erkenntnissen in der Jagdpraxis geschult. Die s.g. Weidmannsprache, als eines der ältesten und umfangreichsten Fachsprachen im deutschsprachigen Raum, ist Bestandteil der traditionellen Kommunikation unter den Jägern.

Die Gellertberger Parforcehornbläser

Das Jagdhornblasen wird in unserem Verband ebenfalls mit viel Leidenschaft ausgeführt. Die „Gellertberger Jagdhornbläser“ sorgen für die musikalische Umrahmung von Jagden und jagdlichen Veranstaltungen. Derzeit besteht die Gruppe derzeit aus 12 passionierten Jägerinnen und Jägern, die sich der Pflege des jagdlichen Brauchtums verpflichtet fühlen.

Die „Gellertberger Parforcehornbläser“ sind immer auf der Suche nach neuen Mitstreitern. Musikalische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

WANN: jeden Dienstag, 19.00 Uhr
WO: Weingut Vincenz Richter
Kapitelholzsteig 1
01662 Meißen

Ansprechpartner „Gellertberger Jagdhornbläser“

Wdg. Lutz Gäbelt
Tel.: 01522/ 99 42 492
E-Mail: l.gaebelt(at)web.de

Bitte: Bieten Sie uns Ihre nicht mehr genutzten Parforcehörner zum Kauf an. Wir sind immer auf der Suche. Senden Sie eine E-Mail mit Bild an Lutz Gäbelt.